Still Alive// No Swine Flu

Da bin ich wieder!
In der letzten Woche ist relativ viel passiert, ich war viel unterwegs, unter anderem auch in der Uni, und bin jetzt seit drei Tagen nur in meinem Zimmerchen, weil ich krank bin und das paranoide England meint, ich solle lieber warten, is ich wieder komplett gesund bin,es koenne ja schliesslich Schweinegrippe sein. Das kann man allerdings nicht feststellen, da ich weder aus darf, noch ein Arzt kommen arf, solange ich nicht in Lebensgefahr schwebe…
Ich habe ausserdem die ganze Zeit nicht geschrieben, da es mir auch sonst nicht so gut ging. Ich habe Deutschland vermisst, natuerlic meine Familie und mir selbst furchtbar leid getan, weil alle hier total sorgenfrei hinfahren konnten nur ich nicht. Und der ganze andere Mist. Ich weiss auch, dass das Quatsch ist. Und ich wenn das hier nicht „die geilste Zeit meines Lebens“ werden wird, wie es andere Leute immer euphorisch formulieren, bin ich doch fest entschlossen, es zumindest zu einer schoenen Zeit zu machen. Vielleicht hilft es mir ja sogar beim Trauerprozess. Immerhin hatte ich hier jetzt auch mal Zeit nachzudenken und habe nicht nur alles verdraengt und auch wenn das anfangs eine sehr schwere Erfahrung ist, kann es letztenendes ja nur gut sein.
Nun, meine letzte Woche:

Zuallererst muss ich sagen, dass meine Mitbewohnerin in das letzte freie Zimmer eingezogen ist. Sie heisst Kristina, kommt aus Nottingham, ist auch 22 und eigentlich gebuertige Polin, allerdings in England aufgewachsen. Ich bin total froh, dass ich nicht mehr das einzige Maedchen hier bin! Ausserdem verstehe ich mcih wirklich gut mit ihr, auch wenn sie mir teilweise „zu englisch“ ist. Das moechte ich gerne etwas spezifizieren. „Zu englisch“ heisst:
-man verkleidet sich gerne, am besten jeden Abend
-man ist nur am saufen
-man verschickt SMS obwohl man 2Meter von einander entfernt sitzt
-man ist laut

Das hoert sich jetzt sehr negativ an, die positiven Seiten ueberwiegen aber. Es ist total angenehm, mal zusammen in der Kueche zu sitzen und sich zu unterhalten oder gemeinsam zu essen. So fuehle ich mich imemrhin etwas weniger einsam hier.

Unsere Erasmus Gruppe hat sich auch erweitert, der „innere Kern“ sind definitiv immernoch wir Maedels. Also Betta&Camilla(Italien), Anna(Niederlande), Carina(Deutschland) und Ines(Oesterreich) und ich. In den Abenden oder bei Erasmus Veranstaltungen sind auch ncoh andere Leute dabei, am besten verstehe ich mich da mit Michiel, einem Belgier und ein paar Franzosen. (ich moechte ja auch gute Reiseziele haben ;) )
Alles in allem ist das wirklich sehr angenehm. Problem ist nur, dass ich, wie immer, einen zu „exklusiven“ Musikgeschmack habe. Soll heissen, in irgendwelchen „Clubs“ bin ich diejenige, die gelangweilt mit ihrere Cola in der Ecke steht und alle anderen „shaken ihren booty“. Und da ich auch nicht mehr der grosse Alkoholtrinker bin, koennte ich mir die Abende nciht einmal so lustig gestalten. An sich macht mir das nichts aus, nur ist es schlimm, dass ich es jedem immer wieder erklaeren muss und man sich dadurch etwas ausgeschlossen fuehlt. Jeder soll seinen eigenen Musikgeschmack haben, ich bin da sehr tolerant, nur weiss ich persoenlich einfach nciht, wie man sich zu solcher Musik bewegt. Un gestern Abend waeren ENDLICH mal eine Indie Party gewesen, sogar auf ienem Schiff (auch wenn die ganzen Englaender sich natuerlich als Piraten verkleiden mussten) und ich habe Fieber und Schnupfen und werde quasi unter Quarantaene gestellt. Zum Glueck sind die anderen auch nicht hin und ich muss mir nich anhoeren, was ich verpasst habe. Auch lustig, Anna hat mich gefragt, was ich fuer Musik mag und als ich „indie music“ sagte, hat sie „Indian music“ verstanden, also dachte sie, ich stuende auf Bollywood Musik. Hihi.

Ich habe Euch ein wenig Sightseeing versprochen, also kommen jetzt Bilder der Stadt mit meinen Kommentaren und danach weitere Ruecklicke meiner Woche. Eine kleine Vorwarnung, das hier wird ein langer, langer Eintrag!
Fangen wir an mit meinem Wohnheim von aussen, ich bin mehr sehr wohl bewusst, dass es auch schoener geht….

Wenn man vom Unigelaende Richtung Stadt geht, findet man viele schoene Dinge. Unter anderem die Kathedrale, das College mit dazugehoeriger Gruenflaeche, wo die intellektuellen Studenten bei gutem Wetter sitzen und lesen und eins der wohl bekanntesten Graffiti von Banksy


Bristol Cathedral and College Green


Bristol College


Banksy

Danach kommt man zum Hafen. Von dort haben wir fuer nur £3 eine Hafenrundfahrt gemacht. Hier ein paar Eindruecke (natuerlich habe ichs elber viiiiel mehr Bilder gemacht, ich moechte Euch nur nicht langweilen)


Harbourside


Harbourside at Colston Tower



Vom Boot aus


The Watershed


SS Great Britain


Camilla und ich auf dem Schiff


huebsche Haeuser

Bei dem Bild von Camilla und mir faellt mir ein Euch daruaf aufmerksam zu machen, dass mir meine allgemeine Unphotogenitaet hier noch mehr auffaellt und ich momentan so gar kein Selbstwertgefuehl diesbezueglich habe, und ihr deswegen so weni Bilder von mir sehen werdet, wie moeglich. Es ist aber auch wirklich schlimm. Vielleicht muessen meine Haare erst wieder lang sein. Oder so.

Am Samstag waren wir im Kino und haben (500) Days of Summer geschaut. Das ist ein independent Anti-Liebesfilm und ich fand ihn so grossartig, dass er bestimmt einer meiner Lieblingsfilme werden wird. Zum einen hat die grossartige Zooey Deschanel mitgespielt, zum anderen waren die Kleider traumhaft und der Soundtrack bestand fast ausschliesslich aus The Smiths. Da vergisst man auch schnell mal, dass man gerade £7.50 fuers Kino gezahlt hat.

Am Sonntag war das Erasmus Picknick. Das war sehr nett, da wir zum Brandon Hill gegangen sind, von wo aus man einen tollen Blick ueber die Stadt hat, und weil man viele neue Leute getroffen hat, denen man jetzt zumindest mal „Hallo“ sagen kann. Wir sassen dort oben sehr lange und waren vom schieren Nichtstun so erschoepft, dass der Tag nach einem Kaffee auch fuer uns erledigt war.


Cabot Tower at Brandon Hill


Blick ueber den Hafen von Brandon Hill

Und hier kommt der rest der Truppe. Leider ist mir eben aufgefallen, dass ich kein Bild von Ines habe! das hole ich aber definitiv nach, sobald ich das Haus wieder verlassen darf.


Anna


Elisabetta


Carina und ich

Montan hatte ich mein erstes Treffen bei der Uni. Es fand statt im German Department od Modern Languages und man konnte dem Erasmus Koordinatior Fragen stellen und er sollte diese eigentlich beantworten. Der Typ war nur leider ein Arschloch. Ich moechte auf dieses Treffen und das Eintragen in die Kurse am naechsten tag nciht weiter eingehen, da ich sonst furchtbar schlechte Laune bekomme, sage aber nur soviel, dass ich verdammt suaer auf Peter Bennett bin und dass es sehr sehr wahrscheinlich ist, dass ich noch ein Semester dranhengen muss. Ich weiss, dass das vilene so geht und der Bachelor im Grunde so ausgelegt ist, dass man es nicht schaffen kann, aber es regt mich trotzdem furchbar auf.
Deswegen zeige ich Euch jetzt einfach mal mein Uni Gebaeude, in dem ich mich hauptaechlich aufhalten werde. Nicht erschrecken, es ist kein Wohnhaus, auch wenn es so aussieht. Im Keller befindet sich ein Gang, der alle anderen Gebaeude, die sich mit Sprachen beschaeftigen, miteinander verbindet, man hat sich also schon Gedanken gemacht und nicht einfach alle Fachschaften in irgendwelche Haeuser gesteckt.

Montag gab es dann noch eine party, zu der auch alle Erasmus Teilnehmer eingeladen waren. Der Club hiess Bunker. Denkt Euch bitte den Rest. Wir standen insgesamt 45Minuten in der Schlange, die ganzen Briten haben sich vorgedreangelt und waren so besoffen, dass alle nur noch am schreien waren, und wir waren sehr genervt. Irgendwann hat es uns dann gereicht und wir zu zehnt woanders hin gegangen. Das war zwar weniger nervig, und die Musik marginal besser (statt House R‘n'B mit sehr viel Beat), resultierte allerdings trotzdem darin, dass ich viel draussen stand und geraucht habe. Um ehrlich zu sien glaube ich, dass das der Moment war, an dem ich mich erkaeltet habe. Es war naemlich nicht gerade warm. Ich fand den Abend aber trotzdem nett, denn so konnte man sich wenigstens auch unterhalten!
Ausserdem ist dieses schoene Photo vom Willis Memorial Building, dem Hauptgebaeude der Uni, entstanden:

Dienstag Abend ging dann auch mein Husten los und Mittowch war der erste Tag, den ich hier geblieben bin. nun ist heute Freitag und ich langweile mich sehr. Gestern und Mittwoch habe ich viel geschlafen, allerdeings fuehle ich mich heute nicht mehr ganz so kaputt und wuerde gerne wieder raus. Morgen darf ich aber erst! Ich werde es sicher nicht uebertreiben und nur am Nachmittag ein wenig in die Stadt gehen, ich moechte nur einfach nichts verpassen!
Ich freue mich unglaublich auf Dienstag, wenn Craigy, Danni und Dirk mich besuchen kommen und wir unsere England Tour starten. (Saemtlich Unileute denken, dass Tine und Bertrand in dieser Woche heiraten; das kommt einfach besser als Urlaub).

Am Wochenende werde ich Euch in einem Beitrag auch die Innenstadt/Shoppingmeile vorstellen und hoffentlich auc mal angenehmeres berichten koennen. Ausserdem brauche ich hier dirngend einen Job. Ich gebe so gut wie kein Geld „fuer mich“ aus und es rinnt mir durch die Haende. Hilfe! Habe aber schon ein paar Ideen und werde mal zur Student Union und mich da erkundigen!

Bis ganz bald,

Juli

Brizzle

Achja, und wer sich wundert, wie sich Brizzle, also der Akzent, der in Bristol gesprochen wird, anhoert, fuer den habe ich hier ein paar Videos von „prominenten“ Bristolians.



Schoen, nicht? Ich find es soooo schlimm!!!! Ich werde von ganz vielen waschechten Bristolians auf meinen nordenglischen Akzent angesprochen und moechte ihn auch gerne behalten. Sollte ich jemals so sprechen, erschiesst mich. Schlimm! Vorallem muss ich staendig lachen.

P.s.: Hier laufen wirklich solche Tussis wie aus Video 1 rum.

Zimmer und erste Eindruecke

So

Nachdem heute Morgen der nette Herr vom INternetanbieter da war, habe ich nun endlich megaschnelles Internet in meinem Zimmer!
Da ein paar Tage vergangen sind, moechte ich Euch nun erstmal mein Zimmer zeigen und ein bisschen ueber die Stadt erzaehlen. Die ganzen „Touristen“-Photos kommen aber erst morgen, das wirds sonst zu viel auf einmal.

Am Montag durfte ich mein Zimmer beziehen. Also habe ich mich in ein Taxi gesetzt und mich einschliesslich meines ganzen Gepaecks nach Stoke Bishop fahren lassen. Jane, eine Angestellte des Wohnheims, kam sofort um mich gleich zu meiner Wohnung und vorallem meinem Zimmer zu geleiten. Mit den Worten „and this is your room“, oeffnete sie die Tuer, und was ich sah, war folgendes

HORROR!!!!!!!!!!!!!
Mama, waerst du dabei gewesen, haettest du mich geschnappt und mich sofort wieder in ein Flugzeug nach Hause gesetzt. Die ersten Minuten, die ich im Zimmer alleine war, wusste ih wirklich nicht, was ich machen sollte und habe stark mit den Traenen gekaempft. Nach dem ganzen Mist der letzten Zeit soll ich auch noch in so einem Zimmer wohnen und meine huebsche Wohnung in Linden zuruecklassen? Da ich mir aber fest vorgenommen habe, hier ein ganz starker und positiver Mensch zu werden, habe ich mir einen Notizblock geschnappt und eine Einkaufsliste gemacht und lauter Sachen aufgeschrieben, die mir dieses kahle Zimmer netter machen koennten.

Also ab in die Stadt (zuerst musste ich die richtige Bushaltstelle suchen….. 45min. lang…) und in den Bus zu Ikea. Und dann habe ich geshoppt till I dropped (oh ja!). Um £60 leichter und mit viel besserer Laune bin ich zum Supermarkt gefahren. Mein eigentlicher Gedanke war, dass ich nur ein paar Kleinigkeiten fuer den Abend holen wuerde, damit ich nach der Plackerei das Haus nicht nochmal verlassen muss. Im Supermarkt selbst kam mir dann aber der nette Gedanke, dass ich das sehr wohl alles tragen koenne und sofort den grossen Einkauf machen solle. Grosser Fehler. Als ich die blaue Ikea Tuete aus dem Einkaufswagen hiefen wollte, konnte ich sie nicht einmal heben. Nur mit uuuuuuuuuunglaublich viel Kraft habe ich sie dann nach draussen bekommen. Und musste mir, Ueberraschung!!, ein Taxi nehmen.
Wie man sieht, hat sich das aber gelohnt!

Voller guter Dinge habe ich dann angefangen, mein Zimmer einzurichten und kam zu folgendem Ergebnis

Und nun, worauf ich besonders stolz bin:

Ihr seid alle mit dabei!!!

Um mich etwas zu belohnen und die Stimmung wieder aufzubessern, bin ich Dienstag vormittags zu Primark und habe ien bisschen eingekauft. Mit dem Rock bin ich mir noch nicht sicher, aber ich liebe diese Schuhe!!! Bitte reichlich positiv kommentieren!!

Abends habe ich mich mit Mia und Vera, zwei Deutschen, die in Marburg studieren und Meriam, einer Franzoesin und Veras Mitbewohnerin getroffen. Wir sind in eine Bar gegangen und hatten einen wirklich netten Abend. Vorallem war es schoen, mal wieder mit Menschen zu kommunizieren ;)

Das ist die Bar. http://www.startthebus.tv

Gestern, also Mittwoch, bin ich zur Student Union (Wie der Asta nur nicht politisch und besser organisiert) gegangen und habe dort Elisabetta aus Venedig und Camilla aus Trentino (Juhuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!) kennengelernt. Mit den beiden war ich dann den ganzen Nachmittag unterwegs. Wir haben in einem Pub gegessen und waren dann im 1£ Laden, wo wir Putzzeug gekauft haben. In meiner Wohnung gibt es keine tiefen Teller, was fuer mich als Pastafreund natuerlich das schlimmste ist, also habe ich gleich noch welche bei Debenhams gekauft. Weil ich sie sooooo schoen finde, musste ich sie auch gleich fuer mein Essen gestern verwenden.

Hier Sieht man die Teller gefuellt mit gemischtem Salat, Falafel, Pita, Hummus und einem Koriander/Chilli Dressing. Yummy.
Abends bin ich wie immer todmuede ins Bett gefallen. Immerhin musste ich aber auch frueh aufstehen, weil heute morgen der Resnet Mann kam, und mein Internet repariert hat. Und was war da los? Der Elektriker vorher hat Mist gebaut und ein paar Kabel falsch zusammen gesteckt. Huh. Aber jetzt geht alles und ich kann endlich wieder E-mails lesen, meine ganzen Serien im Internet gucken und, das Wichtigste, mit allen per Skype telefonieren.
Heute Abend ist eine Erasmus Party. Da werd ich mal hingehen und schauen, wen ich noch so alles kennenlernen. Deswegen sitze ich auch jetzt in meinem Zimmer – ich moechte mir noch meine Haare machen.

So, viele Kuesse an alle!!

Danni, Tine, ihr muesst den Blog auch mal Mama zeigen!

-x-x-x-

internet

habe momantan nur minimalen internet zugang in der kueche. morgen kommt einer vom internet anbieter und bringt meine kaputte nuchse wieder in ordnung. dann schreibe ich auch ordentlich, versprochen! aber hier in der ekel kueche mit meinen ekel mitbewohnern in der naehe ist immer schlecht!

love you all!

ich bin muede!!!!

Juhuuuuuuuuuuuu!
Endlich bin ich da! Die letzten Wochen bestanden aus Tage zaehlen, buerokratischen Mist erledigen und Unmengen von Listen schreiben. Und auf einmal ging alles sehr schnell. Nach einem schoenen Tag mit meiner lieben Familie gestern und vorgestern, sind wir zum Flughafen gefahren. Da hiess es am Lufthansa Schalter erstmal, ich haette kein Ticket und ueberhaupt waere das nicht bezahlt und irgendwas sei mit meiner Kreditkarte. Das hat mir die bloede Bitch (Entschuldige, Mama) hinterm Schalter sehr patzig deutlich gemacht. Nach einem Anruf bei der Fluggesellschaft hiess es dann „Ups, ja, nee, unser Fehler, Ihr Ticket ist jetzt verfuegbar“. Puh. Die alte Kuh hatte dann zum Glueck gerade Pause gemacht, sonst haette sie mir sicher die 11€ pro Kilo an Uebergewicht berechnet. So hat mein Einchecken aber eine Kollegin uebernommen und ich durfte mit meinen 23.7kg fliegen. Als ich nach einem beinahe traenenreichen Abschied durch die Sicherheitskontrolle war, konnten wir auch schon boarden. Und die Maschine war winzig!!! insgesamt hatten nur 36Leute Platz, neben mir waren aber nur 16 andere dabei. Und ich sass (Hiermit entschuldige ich mich fuer die Abwesenheit von Umlauten und dem „sz“) auch noch ganz hinten und habe somit jedes noch so kleine Luftloch mitbekommen.
In London habe ich geschwitzt. Und zwar sehr. Ich bin mit Schal, Mantel und unsgesimt 3Taschen mit bestimmt 50kg Gesamtgewicht durch die Gegend geeilt um zum Busterminal zu kommen – und durfte dort noch 2Stunden warten. Am gesamten Flughafen lief so unglaublich viel Sicherheitspersonal und Polizei umher, dass ich mich nciht getraut habe irgendwelche Bilder zu machen. Deswegen ist das erste Bild erst Abends um 9 in Bristol entstanden. Und zwar am Busbahnhof in der Marlborough Street, wo meine erste Amtshandlung selbstredend das feierliche Anzuenden einer Zigarette war. Bitte findet die Doppeldeutigkeit.

Nachdem ich ein Taxi (red light indicates doors are secured) zu meinem Hotel genommen habe, habe ich mich ueber die ueberaus belebte Whiteladies Road zum Supermarkt aufgemacht.


Da hat sich in meinem Kopf auch gleich eine nette Einkaufsliste gebildet, den Inhalt seht ihr morgen, wenn ich einkaufen war.
Danach duschen, Bett und so weiter.
Heute morgen bin ich per pedes in die Innenstadt, ein paar Eindruecke moechte ich euch gerne zeigen, und das ausnahmsweise mal ohne Worte.



Die Stadt selbst ist unglaublich schoen. Viele kleine Gassen, eine grosse Innenstadt mit seeeeeehr vielen tolen Shops. Als erstes bin ich natuerlich gleich zu Topshop, Primark und HMV gerannt. Ich konnte mich aber zusammeneissen und habe nichts gekauft ausser dem Noetigsten. Wie zum Beispiel mein Bettzeug und ein Laken, Getraenke und Essen.

Bei Debenhams (Kaufhauskette) habe ich sogar ein Angebot fuer den beruehmten Afternoon Tea gefunden. Und da Mama das schon immer mal machen wollte, werde ich das schon mal vormerken, wenn sie mit Heinz-Juergen und Tine kommt. Und Danni und Dirk und Craig haben da doch bestimmt auch Lust drauf, oder?
Im Einkaufszentrum Cabbot Circus gab es sehr viele Moeglichkeiten zu essen, unter anderem auch Yo! Sushi, was ich sehr liebe, allerdings sassen dort nur Familien und Freunde, jedenfalls nur mehr als zwei Leute, und da mochte ich mich alleine nicht hinsetzen. Aber die Einsamkeit hoert ja bald auf! Hoffe ich!

Ich verabschiede mich zuversichtlich bis morgen/uebermorgen. Je nachdem, wie ich es schaffe. Und dann berichte ich von meinem Umzug. Bis dahin viele liebe Gruesse an alle, wo ihr auch immer sein moegt. Und vorallem an Craig, Mama, Danni, Tine, Dirk, Bertrand, Heinz-Juergen und Aart.